Geschwindigkeitsmessung eines Motors
     
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Problembeschreibung

Die Motorstrecke wird um eine Gabellichtschranke erweitert,
die zur Messung der Umdrehungszahl pro Minute verwendet
werden soll.

Die ermittelte Umdrehungszahl soll über die serielle Schnittstelle
an das Hyperterminal des PCs übertragen werden. Die Darstellung
könnte wie rechts abgebildet aussehen. Die abgebildeten Zahlen
entstammen keiner Messung, sondern dienen nur der Veranschaulichung.


In einem weiteren Schritt sollen die Daten von MS Excel aus dem
Hyperterminal übernommen werden und
der Umdrehungsverlauf grafisch angezeigt werden.
 
  

 
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Schriftliche Problemlösung


Der Versuchsaufbau wurde wie oben beschrieben mit einer Gabellichtschranke erweitert. Die Leuchtdiode der Gabellichtschranke wird über einen Vorwiderstand von 330 Ω fortwährend mit Spannung versorgt (siehe Abbildung unten). Je nach Position der Lochscheibe beleuchtet die Leuchtdiode den Fototransistor, der im gleichen Gehäuse untergebracht ist. Wenn der Fototransistor abgedunkelt ist und somit sperrt (hochohmig), liegt zwischen ihm und dem vorgeschalteten Pullup-Widerstand 2,2 kΩ die gesamte Betriebsspannung an. Diese wird dann am Port D5 des ATmega8 als HIGH-Signal gewertet. Wenn der Fototransistor von der Leuchtdiode beleuchtet wird, wird er niederohmig und "zieht" das Potential am Port D5 auf 0 Volt (LOW-Signal). Die Gabellichtschranke verhält sich also analog der Taster, die sich auf dem myAVR-Board befinden.

Bei sich drehender Lochscheibe ist dann eine Rechteckspannung am Port D5 messbar, die zur Geschwindigkeitsbestimmung herangezogen werden soll. Geschwindigkeit ist in diesem Fall als Umdrehungen pro Zeiteinheit definiert. Die eingehenden Impulse müssten in einer Variablen gezählt werden. Zum Beispiel so: Warten auf das LOW-Signal, Zählvariable inkrementieren, solange noch LOW-Signal, nichts tun, erneutes Warten auf das LOW-Signal für den nächsten Zählschritt. Zu klären wäre, ob Gabellichtschranken prellen. Parallel hierzu muss z. B. eine Zeitspanne von einer Sekunde (U/Sekunde) ablaufen, die bei Erreichen der Sekunde die Zählvariable zurücksetzt. Ideal wäre ein Timer des ATmega8, da er parallel zu der Impulszählung arbeiten könnte. Bei der Konfiguration des Timers sind noch zwei Punkte zu berücksichtigen: die Lochscheibe hat vier Löcher und die Geschwindigkeit soll in Umdrehungen pro Minute angegeben werden.

Das Zählergebnis wird nun in regelmäßigen Abständen über die serielle Schnittstellen des ATmega8 an das Hyperterminal des PCs gesendet. Die Konfiguration und Verwendung der Schnittstelle des ATmega8 kann in dem unten stehenden C-Quelltext eingesehen werden. Der Zeilenumbruch nach jedem Messwert im oben dargestellten Hyperterminal muss ebenfalls vom ATmega8 gesendet werden (Tipp: sende ("\n\r  Text Text");  ).

Das Importieren der gemessenen Geschwindigkeiten in MS Excel setzt voraus, dass das Hyperterminal die Daten in einer Textdatei aufzeichnet (siehe Screenshots unten). Der Abfrageassistent in Excel liest die Textdatei automatisch ein, leider mit dem Nachteil, dass eine Aktualisierung minimal minütlich erfolgen kann. Um zweisekündlich einzulesen, müsste ein Makro z. B. mit der VBA-delay-Funktion das Importieren der Daten übernehmen.

Der Verlauf der Umdrehungszahl kann in MS Excel anschaulich dargestellt werden. Hierfür ist es jedoch einfacher, wenn die Umdrehungszahl nicht in der gleichen Zelle steht wie die Maßeinheit (U/s bzw. U/min). Dies lässt sich dadurch bewirken, dass vor der Maßeinheit noch ein Leerzeichen gesendet wird. Der Textimportassistent in MS Excel kann anhand eines Leerzeichens zwei Daten voneinander trennen. Mit der Spalte der Umdrehungszahl soll abschließend eine Kennlinie erzeugt werden.

Unter anderem lässt sich mit der Kennlinie ermitteln, welche Arbeit aufgebracht werden musste um den Motor auf Nenndrehzahl zu beschleunigen. Könnte MS Excel dies auch automatisch berechnen?

Gutes Gelingen!!!




Noch ein Tipp zum Testen mit dem Board:
Zu Hause ist die Motorstrecke nicht verfügbar. Zur Simulation der Gabellichtschrankenimpulse
kann jedoch die die PWM verwendet werden, die sonst den Motortreiberbaustein L 293 D ansteuert.
Vorab ist zu überlegen, auf welchen sinnvollen Wert die PWM in diesem Fall zu konfigurieren ist.


 
  
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Technische Aspekte zur Problemlösung



Geschwindigkeit via Lochscheibe und Gabellichtschranke messen



 
schnittstellenanpassung_motorregelung.pdf  





Serielle Datenübertragung: Mikrocontroller <==> Hyperterminal PC


Folgende Text und Abbildungen sind entnommen von:   http://www.myavr.de/download/techb_mysmartusb.pdf 

[Datenmodus softwaretechnisch umschalten] Das Kommandozeilen-Tool myavr_progswitch
Im Downloadbereich von www.myAVR.de steht Ihnen das Programm myavr_progswitch.exe zur Verfügung. Mit diesem Programm kann zwischen den einzelnen Arbeitsmodi des mySmartUSB-Programmers gewechselt werden. Das Umschalten der Modi kann per Aufruf-Parameter und über einen Dialog gesteuert werden. Das Programm ermöglicht des Weiteren das Brennen von HEX-Dateien und kann über Make-Dateien aufgerufen werden. Hinweis: Verwenden Sie die aktuelle Firmware des mySmartUSB
  Standardeinstellung der DIP-Schalter
- Soft-Mode (per Software einstellbar)

[Datenmodus hardwaretechnisch umschalten]

   



  
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Grafische Problemlösung - der Programmablaufplan


                                                                                                 
 

   
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Umsetzung in den Quelltext

 

   
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Informationen zum Thema


Kommunikation zw. dem myAVRBoard und Xport über die serielle Schnittstelle
Christian Scholzen, Marco Schettgen (ELI05)
http://www.info-rlp.de/lernteams/xport/html/rs232.html

Auszug aus dem Quelltext:

 
Ein erster Ansatz:

[Hyperterminal zeichnet Daten in Textdatei auf]





[Datenimport in MS Excel]




Hier findet Ihr die Dokumentation für direktes Ansprechen des Hyperterminal über Excel!
LAdet erst die Excel Datei runter und dann die Doku durcharbeiten!

Excel Datei

Dokumentation

Staudt/Klassen 02.11.2007
   

Abgeschlossene Schülerprojekte:
     
     





Stand:
23.10.2007

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